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VG Potsdam

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Pressemitteilung vom 22. Juli 2003

Verhandlung am 23. Juli 2003 betreffend mehrere denkmalrechtliche Fälle

Verhandlung am 23. Juli 2003 betreffend mehrere denkmalrechtliche Fälle Am 23. Juli 2003 findet um 10.30 Uhr in Saal IV des Verwaltungsgerichts Potsdam in der Helmholtzstr. 6-7 ein Termin zur mündlichen Verhandlung über die Denkmaleigenschaft der alten Tankstelle vor der Glienicker Brücke statt. Dieses Tankstellengebäude ist 1937/39 von den Potsdamer Architekten von Estorff und Winkler in Anlehnung an die Gestaltung eines Landhauses entworfen worden. Es stellt nach Auffassung der Stadt Potsdam als Denkmalschutzbehörde ein wichtiges Zeugnis aus der Zeit des Beginns der Massenmotorisierung dar. In Potsdam sei es das einzig erhaltene Bauwerk dieser Art. Im Gegensatz dazu zieht der Eigentümer des Tankstellengrundstücks das Erhaltungsinteresse an dem Bauwerk in Zweifel. Bei technischen Denkmalen - wie einer Tankstelle - sei ein solches Erhaltungsinteresse generell zweifelhaft. Am gleichen Tag findet an gleicher Stelle um 12.00 Uhr ein Termin über die denkmalrechtlichen Sicherungsmaßnahmen an der Villa Gutmann (Bertinistr.) in Potsdam statt. Dieses bauhistorisch bedeutsame Gebäude am Jungfernsee war von 1991 bis 1999 von Hausbesetzern okkupiert. Nach der polizeilichen Räumung des Gebäudes gab die Stadt Potsdam den Eigentümern von Grundstück und Haus auf, dieses "gegen unerlaubtes Betreten und weitere Zerstörung zu sichern". Zur Erreichung dieses Ziels beauftragte die Stadt im Wege der Ersatzvornahme ein privates Unternehmen mit der Durchführung der Sicherung. Im vorliegenden Verfahren geht es in erster Linie um die Frage der Kostentragungspflicht für diese Sicherungsmassnahmen. ( Az.: 2 K 1407/99 u.a.) Im Auftrag Dr. Peters (Pressesprecher)

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